Angst nach Attacke

Allgemeines zu Irish-Terriern, insbesondere ihre Erziehung und ihr Verhalten/ All about Irish-Terriers, especially training and behaviour.
[Moderator: Andreas Clauser]

Re: Angst nach Attacke

Ungelesener Beitragvon Elke Leonhardt » Do 27. Jun 2013, 20:41

Dafür, dass Du "meine" Frage gestellt hast :D
Gruß Elke mit
Brown eyed friend Alan

Wenn wir nicht auf die Gefühle anderer achten, haben wir keine Richtschnur für unser Verhalten.

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Re: Angst nach Attacke

Ungelesener Beitragvon Maren Jurk » So 30. Jun 2013, 15:18

Wenn unser Ömmes seinem Lieblingsfeind begegnet oder sich wieder mal ein Karnickel ausgesucht hat und im "Modus" ist, ist er trotz allem abrufbar/ansprechbar. Könnte richtig blöd werden wenn man den Hund als Halter nicht mehr kontrollieren kann und er macht was er will.


Da hast Du recht. Ich gehe vom Otto-Normal-Hundehalter aus, wer diesen Level erreicht hat den Hund von Karnickel oder Feind abrufen zu können braucht ja wohl keine Tipps mehr...
Ist schon richtig, wenn man gezielt daran arbeiten will macht auch das Filmen Sinn.
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Re: Angst nach Attacke

Ungelesener Beitragvon Christian Tintrup » Mo 1. Jul 2013, 10:33

Ich finde das sind Basics, die zu einem entspannten Miteinander gehören.
Ob Otto Normalverbraucher oder "unnormal", das sind Dinge die ich und der Hund in einer "guten" Hundeschule in ein paar Tagen gelernt haben können, wenn ich denn dann dahinterstehe.
Je besser der Hund kontrollierbar ist, um so mehr Freiheiten kann ich ihm zugestehen.
Und da die Irish alle nur Sonntagsjäger sind, die, die ich kennengelernt habe, ist das kein großes Ding.
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Re: Angst nach Attacke

Ungelesener Beitragvon Irene Sommerfeld-Stur » Mo 1. Jul 2013, 12:34

Hallo Christian!

Was genau bitte verstehst Du unter "Sonntagsjäger"??
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Wenn etwas einen Irish Terrier übertreffen kann...dann ist es ein zweiter....in jeder Hinsicht......;-))
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Re: Angst nach Attacke

Ungelesener Beitragvon Christian Tintrup » Mo 1. Jul 2013, 13:17

Naja, eben so wie ein Täuscher, Möchtegern oder ein auf dicke Hose machen, mal so 20m hinterher und dann doch was anderes gerochen was interessanter ist, wenn die Sicht verloren ist wieder aufgeben und von allein wieder zurückkommen, nicht konzentriert bei der Sache sein, zu schnell ablenkbar sein, etc.
Es mag natürlich Zuchtstätten geben die darauf selektieren, das da brauchbare Jagdbegleiter bei rumkommen, kenne ich aber keine. Was aber nicht heissen soll das ich den IT nicht zum Jagdhund nutzen kann, nur muss ich ihn daraufhin eben richtig ausbilden und seine Veranlagungen fördern.
Habe da mal 3-4 Fotos gesehen wo der Hund am Wild war und auch Wasserarbeit geleistet hat, aber das war es auch.
Ich bin der Meinung das er nicht so jeck ist das man das nicht handeln kann, eben "Sonntagsjäger".
Christian Tintrup
 

Re: Angst nach Attacke

Ungelesener Beitragvon Birgit Groneberg » Mo 1. Jul 2013, 21:44

Christian Tintrup hat geschrieben:Ich finde das sind Basics, die zu einem entspannten Miteinander gehören.
Ob Otto Normalverbraucher oder "unnormal", das sind Dinge die ich und der Hund in einer "guten" Hundeschule in ein
paar Tagen gelernt haben können, wenn ich denn dann dahinterstehe


Ich habe einen ziemlich gut ausgebildeten Hund, der mehr als 30 Arbeitsprüfungen abgelegt hat und wir leben auch sehr entspannt miteinander, aber wenn wir einem Feind begegnen oder er dumm angemacht wird und eine bestimmte Distanz unterschritten ist, ist er nicht mehr abrufbar, weil er dann in einem "Modus" ist, wo er das Rufen überhaupt nicht mehr mitkriegt! Finde ich aber völlig normal, muss ich halt vorher aufpassen.
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Re: Angst nach Attacke

Ungelesener Beitragvon Dorle Schans » Mi 10. Jul 2013, 20:56

Andreas Clauser hat geschrieben:
[Uns wird eher vorgeworfen, dass wir nicht "hart" genug mit unserem Hund umgehen.
/quote]

Hallo Frau Jans,

eigentlich kein Freund von Ferndiagnosen empfehle ich an dieser Stelle einen Wechsel der Hundeschule. Wenn irgend ein Hund keine "Härte" im Sinne der noch bei einigen Schäfer- und sonstigen Gebrauchshundleuten im Kopf herumspukenden Kommißmethoden verträgt, dann ist es der Irish Terrier. Es gibt keine Patentrezepte, aber liebevolle Konsequenz ist ein guter Ansatz.

Andreas Clauser


Ich möchte Andreas sehr beipflichten - und Maren. Härte funktioniert beim IT gar nicht. Es mag wenige Ausnahmen geben.

Meine 1. IT Hündin, geb 1979, wurde 3x von Boxerhündinnen als Junghund geplättet, ihr ganzes Leben lang mochte sie keine Boxer , obwohl sie sehr friedlich war zu Jederhund sonst.
Sie wurde einmal von einer schwarzen Doggenhündin fast zerpflückt - seitdem war sie auf " großer, schwarzer, kurzhaariger Hund" nicht gut zu sprechen. Als wir die TA Rechnung zum Doggenbesitzer brachten, sah Julchen - noch mit drain ausgestattet im Auto - die Hündin und brummte mit gesträubtem Gefieder .

Diese Art Erfahrungen haften - bei jedem Hund anders. Julchen hat sich ein Feindbild aufgebaut nach solchen Begegnungen - andere verbinden evt Angst und Vermeidungsverhalten damit. Das muß man individuell berücksichtigen.
Es grüßt in alle Richtungen

Dorle Schans

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Re: Angst nach Attacke

Ungelesener Beitragvon Susanne Jans » Do 11. Jul 2013, 08:42

Guten Morgen,

ich wollte nur mal melden, dass sich die Situation verbessert hat. Auf dem Platz wird weniger
geschrien und gestern ist Sally dann auch von sich aus mit leichtem Schwanzwedeln auf die
für sie beängstigende Frau zugegangen. Aus dem Auto raushopsen wollte sie nicht gleich,
erst nachdem wir Frauchen "rumgehopst" sind, ist sie zum Mit-in-die-Luft-Springen gleich
dazu gestoßen. Das Hopsen lockert sie und sie lies sich dann problemlos auf den Platz führen.

Vor 2 Wochen waren wir auf einem Turnier, da war sie ein ganz ausgeglichener Hund,
völlig entspannt und freundlich zu jedem - 8 Std. lang.

Jetzt schläft sie hinter mir im Büro.
Einen schönen Tag noch.

Susanne Jans
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Re: Angst nach Attacke

Ungelesener Beitragvon Elke Leonhardt » Do 11. Jul 2013, 09:49

Das klingt gut.
Glückwunsch!
Gruß Elke mit
Brown eyed friend Alan

Wenn wir nicht auf die Gefühle anderer achten, haben wir keine Richtschnur für unser Verhalten.

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